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Kontakt zum Kunden zuhause

Wie kann neben der visuellen Identität die subjektive Markenerfahrung gestärkt werden?
Eine Inhouse-Schulung mit einem internationalen Kosmetikhersteller entwickelt Invisible Experience Strategien.

Situation

Supermarkt- und Drogerieprodukte werden sich optisch immer ähnlicher. Selbst Handelsware ist mittlerweile so hochwertig gestaltet, dass sie in den Wettbewerb mit etablierten Marken tritt. Viele Kunden sind von der immer größeren Auswahl in den Regalen und Shops überfordert. Für einen internationalen Hersteller von Kosmetikprodukten sollten daher Strategien entwickelt werden, wie durch Maßnahmen im nicht sichtbaren Bereich der Verpackung die Kundenwahrnehmung und damit der Wiederkauf von Produkten erhöht werden kann.

Ziel war,

• den subjektiven Qualitätseindruck von Produkten beim Gebrauch zu erhöhen.

• Verpackungen mit Merkmalen auszustatten, die markentypische Erlebnisse prägen („Ritter-Sport-Effekt“).

• Eine Strategie zu entwickeln, wie diese Merkmale in Youtube-Produktbesprechungen oder der eigenen Markenkommunikation getriggert werden können. 

Innovation

In mehreren Inhouse-Workshops wurden die Manager unterschiedlicher Produktmarken mit Vertretern der Markenabteilung, R&D-Experten, Designern und Verpackungsingenieuren eines Unternehmens zusammengebracht. Anhand der eigenen Produkte wurden zunächst die kognitiven Grundlagen des Invisible Design vermittelt, Wettbewerber verglichen, Experience-Szenarien durchgespielt, blind getestet, und in angeleiteten Gruppen Weak Points und Zielvorstellungen identifiziert, an denen weitergearbeitet werden sollte.

Im folgenden wurden interdisziplinäre Strategien moderiert, wie die Zielvorstellungen in den Workflow der jeweiligen Produktmarken integriert werden können.

Aus dem Workshop heraus wurden direkte Maßnahmen im Sinne der Zielformulierung abgeleitet. Zudem haben die Workshops den Innovationsprozess innerhalb der Firma auf Grundlage einer interdisziplinären Zusammenarbeit wesentlich verbessert.